Als vollen Erfolg bezeichnete das Trainerteam die diesjährigen Bezirksmeisterschaften in Nonnenweier. Mit insgesamt 17 Teilnehmern war der TTC der am zweitstärksten vertretene Verein des Bezirks.
Am Morgen gab es bereits den ersten Podestplatz bei den älteren Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Emely Weber holte einen tollen dritten Platz im Wettbewerb der Mädchen 19. Insbesondere im Spiel gegen Surpeteanu bewies sie Nervenstärke und drehte einen 0:2-Satzrückstand in ein 11:9 im Fünften: Was gibt es schöneres? Siegerin wurde die ehemalige TTClerin Lena Heuberger aus Offenburg. Die Jungs mussten anerkennen, dass bei den Jungen 19 die Trauben etwas zu hoch hingen. Jonah Heimburger und Ryan Schrempp konnten aber in der Trostrunde überzeugen und einige Siege einfahren.
Mittags wuselte es nur so von Kindern des TTC. Im Wettbewerb der Mädchen 11 stellte der TTC sogar beide Finalistinnen. Hierbei konnte sich Evi Hummel gegen Amalia Keller durchsetzen. Evi, herzlichen Glückwunsch zum Bezirksmeistertitel. Auch Emma Spannagl, Juli Himmelsbach und Josefa konnten bei ihrem ersten großen Turnier überzeugen. Emma erreichte immerhin das Viertelfinale, aber auch Juli und Josefa gewannen Spiele.
Bei den Jungen 11 ging Tim Kunz, genannt „das Gerät“, an den Tisch. Nach einer überlegenen Gruppenphase als Gruppensieger musste er sich leider im Viertelfinale geschlagen geben. Er konnte aber durch seine knallharte Vorhand überzeugen, was er definitiv nicht von seinem Vater hat.
Bei den Mädchen 13 spielte insbesondere Jule Dold ein nahezu perfektes Turnier. In ihrer unnachahmlichen Art brachte sie ihre Gegnerinnen mit ihrem druckvollen Spiel an den Rand der Verzweiflung. Erst im Halbfinale musste sie sich der späteren Siegerin und topgesetzten Leonie Bär geschlagen geben. Mathilda Hummel konnte als Siegerin der Trostrunde ebenfalls sehr zufrieden sein und verpasste nur ganz knapp den Einzug in die Hauptrunde. Aber auch Alara Gülec und Emilia Ehret konnten mit überzeugenden Spielen beeindrucken.
Es waren aber weniger die Ergebnisse, die die Trainer so zufrieden stimmten, als viel mehr der Zusammenhalt innerhalb der Jugendabteilung, in der sich jeder für den anderen freute und man sich gegenseitig unterstützt. Behaltet euch das unbedingt bei.
Autor: Tobias Hummel






